100 Jahre Imkerverein Veldhausen-Georgsdorf

Ganz sicher gibt es in der Gemeinde schon viel länger Imker aber im Jahre 1914 wurde der damalige Imkerverein Georgsdorf erstmalig urkundlich erwähnt. In einer Ausgabe der Nordhorner Nachrichten wurde über die gute Honigernte des Jahre 1914 und die guten Honigpreise berichtet. In diesen Jahren hatte fast jeder Landwirt oder auch Ackerbürger "Immen". Gerade in den Kriegszeiten bekam jeder Imker Tabak und Zucker zugewiesen. Ob alles den Bienen zu gute kam bleibt natürlich ein Geheimnis jener Zeit. Nach den Kriegen war der Honig als sehr hochwertiges Lebensmittel sehr begehrt. Ein Pfund Honig kostete soviel wie ein Pfund Butter. In den Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs der 50er und 60er Jahren verlor die Jugend das Interesse an den Bienen. Als dann in den 80er Jahren die Varroamilbe eingeschleppt wurde, war Imkernachwuchs Mangelware. So schmolz die Anzahl der Imker von 91 im Jahre 1945 (nur in Veldhausen) auf nur noch 17 Imker im Jahre 1999. Dann erlebte die bis dahin als Altherrenhobby verschriene Imkerei eine Revolution. Die junge Generation entdeckte die Wichtigkeit der Biene für die Bestäubung, für die Umwelt und das Zusammenspiel mit den Tieren der Natur. Gerade der Anteil an Imkerinnen hat sich deutlich erhöht. Heute hat unser Verein wieder 42 Mitglieder. Auf unsere 14 Imkerinnen sind wir besonders stolz

Imker aus Weser-Ems treffen sich zur Vertreterversammlung im DGH Osterwald und feieren 100 jähriges Bestehen des Imkervereins Veldhausen-Georgsdorf

Grußwort durch den Landrat Freidrich Kethorn
Ehrung von Bernd Schippers für 71 Jahre Mitglied im Verein durch Hartmut Wieland und den Landesverbandsvorsitzenden Werner Clausing
Rede des Vereinsvorsitzenden Hartmut Wieland
Grußwort durch den Samtgemeindebürgermeister Johann Arends
 

03/14: Der Imkerverein Veldhausen-Georgsdorf hatte in diesem Jahr, anläßlich des 100. jährigen Vereinsjubiläums, die Ehre die Vertreterversammlung des Landesverbandes Weser-Ems auszurichten. Bericht dazu siehe Pressemitteilung.